Die Ganzheitsmedizinische Körpertherapie – Ausbildung zum Masseur

Bei der Kombiausbildung zur ganzheitsmedizinischen Körpertherapie als Masseur bekommt der Auszubildende drei Qualifikationen vermittelt: Medizinischer Masseur, Heilmasseur und Vitalmasseur.

Die folgenden Inhalte und Beschreibungen zu Kursinhalten beziehen auf die jeweilige Masseur-Ausbildung mit staatlicher Anerkennung laut österreichischen Medizinischen Masseur- und Heilmasseur- Bundesgesetz MMHmG. Die Details dazu können auf der Website über Körpertherapie und den entsprechenden Ausbildungen eingesehen werden. Die vorgestellten Lehrinhalte sind lediglich Teilinhalte der Gesamtausbildung. Die Gesamtausbildung ist natürlich umfassender und kann in diesem kleinen Rahmen nicht vollständig erläutert werden.

Der medizinische Masseur

Die Ausbildungsinhalte für den medizinischen Masseur sind umfassend und kommen teilweise auch in den anderen genannten Masseur-Ausbildungen zur Geltung. Der Schüler bekommt Inhalte aus dem Sektor Anatomie vermittelt. Dabei werden die Anatomie der Organe und des Bewegungsapparates besprochen. Auch die Anatomie der Sinnesorgane und des Nervensystems gehören zum Lehrstoff. Der zukünftige medizinische Masseur braucht natürlich Wissen rund um die Physiologie. Zur Physiologie gehören Wissensgebiete wie Herz-Kreislaufsystem und Immun- und Infektabwehr. Im Unterricht wird Theoretisches über Zellen und Gewebe vermittelt sowie über Stoffwechsel Endokrines System und physiologische Mechanismen.

Massagen erlernenNeben dem Teilgebiet der Physiologie und Anatomie gehört als weiteres Unterrichtsfach die Pathologie (die Krankheitslehre). Der Lernbereich Pathologie spaltet sich noch in allgemeine und spezielle Pathologie auf. Die Lehre der allgemeinen Pathologie setzt sich aus den Lehren über Krankheiten und deren Ursachen. Des Weiteren werden Kenntnisse über Krankheitssymptome und –verlauf gelehrt. Zur Lehre über Krankheiten zählt auch das Wissen um Wachstum und Wachstumsstörungen. Der Auszubildende bekommt Einsicht über das Lymph- und Nervensystem. Letzteres gehört bereits zur speziellen Pathologie, die darüber hinaus noch Lehren über Haut- und Hautanhangsgebilde und über die Stoffwechselsysteme beinhaltet. Als zukünftiger medizinischer Masseur muss der Lernende natürlich die Regeln im Hygienebereich lernen. Hierbei wird alles über Desinfektion, Verbreitung von Mikroorganismen, Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen gelehrt.

Den Kern der Ausbildung zum medizinischen Masseur bilden natürlich die verschiedenen Massagetechniken. Diese werden praktisch und theoretisch in der Schule vermittelt. Zu den Massagetechniken zählt natürlich als Basis die klassische Massage. D .h. der Auszubildende bekommt Wissen über Geschichte und Basis beigebracht. Dabei wird der aktuelle Stand der Wissenschaft berücksichtigt. Gelehrt wird über Wirksamkeit, Grifftechniken und -kombinationen sowie Befundung. Der Schüler wird in sensorischen Wahrnehmung trainiert. Weitere Techniken bei der Massage, die der Kursteilnehmer lernt sind Fußreflexmassage, Bindegewebsmassage, Marnitztherapie, Shiatsu und kombinierte Techniken.

Der Heilmasseur

Als zweite Richtung zum Masseur ist der Heilmasseur zu nennen. Die Lehrinhalte sind ähnlich der des medizinischen Masseurs. Worauf die Lehrinhalte beim Heilmasseur speziell eingehen ist das Thema Schmerz. So werden im Bereich Anatomie und Physiologie dem künftigen Heilmasseur noch besondere Kenntnisse gelehrt, wie Neurobiologie, Basis für Psychiatrie, Psyche und Psychosomatik. Auch Lehrstoff im Bereich Ganzheitsmedizin ist im Schulplan dabei. Zu nennen seien hier unter anderem die Quantenphysik oder Dunkelfeldmikroskopie und weitere. Auch beim Heilmasseur stehen Praxis und Theorie im Bezug auf die Massagen – hier die Massagen für Heilzwecke – im Vordergrund.

Der Heilmasseur lernt den gesetzlich vorgegebenen Lernstoff in Bezug auf Massagetechnik und speziellen Massagen. Der Kurs geht darüber hinaus etwas in die Tiefe und zeigt dem Kursteilnehmer Techniken zur Narbenbehandlung, Sportmassagen, MET (Muscle Energy Techniken) und weitere.

Der Vitalmasseur

Im Kurs für Vitalmasseure werden vor allem ganzheitliche Methoden herausgestellt. So lernt der Schüler über Achtsamkeitspraxis und Energiemedizin. Auch Hawaiianische und Klangschalenmassage gehören zum praktischen Teil. Vertieft werden Psychosomatik, Selbstwahrnehmung und Charakterkunde.

Neben all den oben genannten zum entsprechenden Masseur zugehörigen fachspezifischen praktischen und theoretischen Inhalten gehört auch Wissen über das Gesundheitswesen und gesundheitliche Einrichtungen. Auch Themen wie Datenschutz, Dokumentation, Buchhaltung und EDV müssen besprochen werden. Grundlagen im Bereich Kommunikation sind für jeden Masseur unabdinglich und vor allem Grundlegendes über Psychologie und Pädagogik gehören zum Lernstoff.

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Kategorien Wohlbefinden

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