Fußbad selber machen – Eine gute Idee

Fußbad selber machen mit TeebaumölNichts ist wohltuender bei kalten Füßen, als ein angenehm wärmendes Fußbad. Doch auch bei verschiedenen Krankheiten kann ein Teebaumöl Fußbad Wunder wirken. Auch ein Salbei Fußbad oder Kamille Fußbad bieten sich je nach Situation sehr gut als Gesundheitsrat an.

Fußbäder werden gerne oft im Winter aufgrund der kühlen Temperaturen durchgeführt. Doch auch in den warmen Jahreszeiten trägt es zu mehr Wohlbefinden bei. Vielleicht leiden Sie unter Schweißfüßen, haben Entzündungen an den Füßen oder möchten einfach nur die Füße und Fußnägel einweichen, mit verschiedenen Zusätzen können Sie von optimalen Ergebnissen profitieren.

Ein Fußbad können Sie ganz einfach selber machen. Sie benötigen hierzu nur die passenden Zutaten wie Wasser, Salbei, Kamille, Salz oder Teebaumöl. Haben Sie die entsprechenden Produkte zur Hand, so steht einem wohltuenden und entspannten Fußbad nichts mehr im Wege. Aber wie genau gehen Sie vor, um ein optimales Fußbad zu erzeugen? Und welches Fußbad ist für welche Situationen am besten geeignet? Sie bekommen hier einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, die Ihnen zu einem angenehmen und genüsslichen Fußbad verhelfen.

Richtiges Fußpflegebad für jede Situation

Ein Fußbad muss nicht nur zur Aufwärmung der Füße und Vorbeugung von Erkältungen dienen. Es gibt auch viele weitere Möglichkeiten, wofür ein Fußbad sehr dienlich sein kann. So ist es beispielsweise möglich, effektiv gegen Schweißfüße vorzugehen.

Denkbar ist sogar, den Körper während des Fußbades zu entgiften. Dafür gibt es das spezielle Detox Fußbad. Leiden Sie unter Fußpilz oder Nagelpilz, so bietet sich ein Salbei-Fußbad oder Teebaumöl-Fußbad an. Bei Entzündungen und Krämpfen wäre das Kamille Fußbad eine gute Idee. Dieses wirkt entzündungshemmend, krampflösend, antibakteriell und regt den Hautstoffwechsel an.

Es kommt also nur auf den Zusatz an, den Sie in das Wasser für das Fußbad geben. Das Fußbad als Hausmittel bietet sich beispielsweise in folgenden Fällen an:

• Nagelbettentzündung
• Hautpflege
• Stress
• Schweißfüße
• Muskelkater
• Fieber
• Ätherische Öle mit Emulgator

Ein Fußbad wirkt auf jeden Fall pflegend auf die Füße ein. Und wenn Sie das Fußbad-Teebaumöl, Salbei-Fußbad oder ein anderes Fußbad regelmäßig anwenden, können die verschiedensten Leiden gelindert werden oder sogar ganz verschwinden. Einige Fußbäder sollten jedoch genauer unter die Lupe genommen werden. Hierzu zählt das Detox Fußbad. Wie wirkt es? Was müssen Sie beachten? Und ist es wirklich so gut?

Detox Fußbad Erfahrungen – Von Vorteilen profitieren

Das Detox-Fußbad soll während des Fußbades entgiftend wirken. Jedoch sollten Sie auch bedenken, dass die Wirkung unter den Medizinern doch sehr umstritten ist. Bei dem Detox-Fußbad handelt es sich um ein Elektrolyse Fußbad, welches innerhalb gerade einmal 30 Minuten reinigend, entschlackend und entgiftend wirken soll. Für ein solches Fußbad benötigen Sie die spezielle Fußbad-Wanne.

Das Gerät ist am Boden mit Ionentauschern versehen. Diese tauschen sind dafür da, die Ionen negativ aufzuladen. Die negativen Ionen treten in die positiv geladenen Zellen des Menschen ein. In den Zellen sollen Schadstoffe gebunden und abtransportiert werden. Doch auch bei Schlafstörungen, Allergien und anderen Erkrankungen soll das Fußbad hilfreich sein. Am besten machen Sie selber einmal Ihrer ersten Detox Fußbad Erfahrungen. So können Sie sich selbst überzeugen. Und falls es doch nicht den gewünschten Effekt erzielt, profitieren Sie immer noch von einem sehr angenehmen mit Salz versetzten Fußbad.

Füße Pflegen – Hausmittel nutzen

Um Ihre Füße zu pflegen, müssen Sie auf keine teuren Cremes und Pflegeprodukte zugreifen. Es gibt so viele gute Produkte, die die Füße im neuen Glanz erstrahlen lassen. Hierzu zählt beispielsweise auch das Fußbad. Möchten Sie Ihr Fußbad selber machen, so müssen Sie nur ein paar Dinge beachten:

• Wanne bereitstellen
• Wasser auf angenehme Wärme erhitzen
• Zutaten wie Salbei, Kamille usw. hineingeben und umrühren
• Ungefähr 15 Minuten im Wasser stehen lassen

Es gibt auch ansteigende Fußbäder. In dem Fall liegt die Ausgangstemperatur zwischen 18 und 20 Grad. Allmählich führen Sie heißes Wasser hinzu, sodass zum Schluss eine Temperatur von rund 40 Grad erreicht wird. Der Sinn der Übung ist der, die Blutzirkulation im Körper anzukurbeln. Im Körper vernehmen Sie ein angenehm mollig warmes Gefühl. Gerade für die kalte Jahreszeit ist diese Variante gedacht.

Es gibt auch Fußbäder speziell für den Sommer. Diese sind von der Temperatur her im angenehmen Bereich gehalten und sollen zur Abkühlung und Entspannung beitragen. Ein bisschen Salz im Wasser bietet sich übrigens auch an. So können Sie gleich gegen Fußgeruch und Schweißbildung vorgehen.

Fußbad gegen Schweißfüße

Viele Leute leiden unter Schweißfüßen und wissen nicht, was sie noch dagegen tun sollen. Es ist beispielsweise möglich, einen Salbeisud anzufertigen. Mit dem Sud reiben Sie Ihre Füße regelmäßig morgens und abends ein. Mit einem Fußbad können Sie ebenfalls das Problem in den Griff bekommen. Hierfür bietet sich ein Kamille-Fußbad an. Nehmen Sie eine Handvoll mit Kamillenblüten und übergießen diese mit kochendem Wasser (ein Liter). Lassen Sie die Mischung zehn Minuten ziehen. Danach sieben Sie das Wasser mit den Kamillenblüten durch. Das Kamillenfußbad verdünnen Sie nun mit einem Liter Wasser. Baden Sie rund 15 Minuten die Füße im Kamillenfußbad.

Auch ein Salbei-Fußbad ist eine gute Möglichkeit, gegen die stinkenden Füße anzugehen. Ein Fußbad selber machen, das gestaltet sich so einfach. Um eine gute Wirkung zu erzielen, gehen Sie bei der Herstellung des Salbei-Fußbades wie folgt vor:

• Frische Salbeiblätter verwenden
• In eine Schüssel geben und mit heißem Wasser übergießen
• Fußbad ziehen lassen
• Wasser bis auf angenehme Temperatur abkühlen lassen

 

Nun können Sie die Füße in die Schüssel mit dem Salbei-Fußbad eintauchen. Falls die Füße nicht ganz bedeckt werden, geben Sie noch etwas Wasser hinzu. Mindestens 10 Minuten sollten Sie die Füße in der Schüssel verweilen lassen. Wichtig ist es, dass Sie die Füße mehrmals in einem Fußbad baden.
Sie können auch Ihre Füße im Salzwasser baden. Das Fußbad im Salzwasser hilft nicht nur gegen Schweißfüße, sondern wirkt auch entwässernd und fördert die Durchblutung. Gerade nach einem langen und anstrengenden Tag ist es hilfreich und entspannend. Ein kleiner Tipp am Rande: Bei akuten Schweißfüßen sollten Sie anfangs zweimal täglich die Füße in Wasser mit Zusätzen tauchen. Doch nicht nur gegen Schweißfüße bietet sich das Pflegefußbad an.

Kategorien Körperpflege,Wohlbefinden

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