Olivenöl für die Haare – Hausmittel für mehr Glanz und Feuchtigkeit

Prominente sind dafür bekannt uns Trends aufzuzeigen. Sie pflegen unter anderem ihre Haare mit Ölen, die wir eigentlich eher aus der Küche kennen. Als bestes Beispiel: Olivenöl für die Haare, das glänzende Haare Hausmittel für Jedermann. So auch bei Topmodel Miranda Kerr, die bestätigt, dass Olivenöl gut für ihre Haare ist und es deswegen in die Haarspitzen einmassiert und über Nacht einwirken lässt.

Dies ist eine preiswerte und effektive Kur für das Haar. Somit stellt sich für Models oder Nichtmodels nicht mehr die Frage: Wie bekomme ich glänzende Haare? Auch Rihannas Stylist schwört bei den Haaren der Sängerin auf eine Öl Haarkur und bestätigt, dass Olivenöl das glänzende Haare Hausmittel schlechthin ist.

Naturkosmetikkonzern Weleda verzichtet bewusst auf Silikon und verwendet nur pflanzliche Öle. Eine Haarkur für trockene Haare bedeutet nichts anderes als Olivenöl oder ähnliches auf dem Kopf zu verwenden.

Das erste Haaröl entwickelte Weleda bereits im Jahr 1921. Bis heute vertreibt es dies in derselben Rezeptur. Aus folgendem Grund: Jedes Haar ist mit einer Talgdrüse verbunden und hat einen natürlichen Fettfilm, der das Haar schützt und geschmeidig macht. Dieser Schutz wird aber durch häufiges Waschen strapaziert. Mineralöle legen sich nur um die Haare, können aber von der Kopfhaut nicht verwertet werden.

Tipp: Natürliche Ölprodukte in das nasse Haar massieren, weil dabei eine Emulsion entsteht, die besonders gut aufgenommen werden kann.

Dieser Trend mit dem glänzende-Haare-Hausmittel – was steckt tatsächlich dahinter?

Wir erklären Ihnen, warum Olivenöl gut für die Haare ist. Außerdem klären wir Fragen, wie z.B. „Wie wird Olivenöl in den Haaren richtig angewandt?“ Und „Ist eine Haarkur für trockene Haare wirklich sinnvoll?“ Tatsächlich ist Olivenöl sehr vorteilhaft für die Haare.

Hier die Erklärung:

Glänzende Haare Hausmittel OlivenölÖl besitzt die Fähigkeit sich wie ein schützender Film um die Haare zu legen und gehört somit zu den guten, leicht löslichen Filmbildnern. Nimmt man ein paar Tropfen Öl und gibt sie trockenen oder leicht feuchten Haarspitzen, so schließt das Öl die Feuchtigkeit im Haar ein, wodurch es länger geschmeidig bleibt. Es kann außerdem gegen fliegende und abstehende Härchen verwendet werden. Zudem findet Olivenöl als Kur für die Haare auch Verwendung in Sprühdosen und Spitzenbalsamen.

„Macht Olivenöl für die Haare wirklich Sinn und ersetzt es eine Kur für trockenes Haar?“ Die Antwort ist eindeutig. Es tut den Haaren wirklich gut. Olivenöl wird gerne einige Stunden oder direkt vor der Wäsche in größeren Mengen in den Haaren und auf der Kopfhaut verteilt, um einzuwirken. Selbst direkt auf der Kopfhaut angewandt kann das Öl helfen Trockenheit oder auch Sebum-Überproduktion zu regulieren.

Tipps – Olivenöl für die Haare:

Olivenöl als glänzende Haare Hausmittel: Wie wendet man es richtig an? Hier teilen sich die Meinungen. Die einen schwören Öl auf trockenes Haar zu geben, andere hingegen sind der Ansicht Olivenöl auf angefeuchtetem oder gar feuchtem Haar sei die bessere Methode.

Generell gilt:

Olivenöl in die Haare kommt im trockenen Zustand besser zur Wirkung. Ein Irrglaube Vieler liegt darin, dass Wasser den Haaren Feuchtigkeit spende. Richtig ist, dass Öl dem Haar Feuchtigkeit spendet und nicht das Wasser.

Die richtige Anwendung des Hausmittels für glänzende Haare geht wie folgt:

Zuerst mit ein paar Tropfen Olivenöl ausprobieren. Tasten Sie sich vorsichtig an die optimale Menge des Olivenöls für die Haare heran, um vor überfettigten, strähnigen Haaren verschont zu bleiben.

Sie kennen das Problem?

Selbst die besten Kuren helfen auf Dauer nicht mehr? Doch es gibt Hausmittel für glänzende Haare, welche Wunder wirken. Sind die Haare besonders problematisch, können diese Ölkuren zweimal die Woche angewandt werden – Einige Tropfen Kokoss- oder Olivenöl auf die Handinnenfläche geben, die Hände gegeneinander verreiben und mit den Fingern vorsichtig durch die Spitzen und Längen fahren.

Olivenöl für die Haare als Kur:

  • Eine größere Menge Olivenöl etwas erwärmen.
  • In den Haaren von den Spitzen und Längen bishin zur Kopfhaut verteilen und einwirken lassen.
  • Je länger die Einwirkzeit, desto besser. Das Warmhalten der Haare mit angewärmten Handtüchern verstärkt den Pflegeeffekt.
  • Um unnötiges Tropfen zu vermeiden, sind Sie mit Olivenöl in trockenen Haare besser beraten.

Ist auch Babyöl für die Haare gut geeignet?

Wenn Sie keine eigene Mixtur anfertigen möchten, dann ist Babyöl sehr gut geeignet. Für die Babyöl-Haare einfach das Öl in das Haar einmassieren.

Das Öl aus den Haaren bekommen – So geht´s:

Nach einigen Minuten Einwirkzeit mit Babyshampoo ordentlich auswaschen, so dass keine Rückstände im Haar bleiben. Um dem Haar einen schönen Glanz zu verleihen, spülen Sie mit kaltem Wasser nach, damit schließt sich die Schuppenschicht des Haares.

Was die eigenen Haare mögen und brauchen, kann selbst herausgefunden werden. Für Anfänger eignen sich Jojobaöl und Kokosöl, da mit diesen die Haare nicht so schnell strähnig aussehen. Olivenöl für die Haare ist sehr empfehlenswert, wenn Sie sehr trockenes Haar oder starke Locken haben – dies verlangt nämlich viel Feuchtigkeit.

Eine selbstgemachte Intensivkur gefällig?

Dann ist eine Haarkur aus Olivenöl und Ei das Richtige für Sie:

Sie brauchen:

  • 2 Eigelb
  • 2 Esslöffel Honig
  • 1 überreife Banane
  • 3 Esslöffel Olivenöl

Anleitung:

  1. Alle Zutaten mischen und auf dem Haar verteilen.
  2. Am besten mit Frischhaltefolie umwickeln.
  3. Ein Handtuch auflegen.
  4. Eine halbe Stunde einwirken lassen.
  5. Danach ordentlich ausspülen, shampoonieren, auswaschen und an der Luft trocknen lassen.

Anfängerfragen:

„Vor oder nach der Haarwäsche ölen – Wie ist die Olivenöl Wirkung für das Haar?“

Vor der Wäsche ölt man recht stark, um die Haare zu kuren. Da dürfen sie ruhig strähnig runterhängen. Danach wie gewohnt shampoonieren und auswaschen.

Nach der Wäsche ölt man hingegen vorsichtiger. Da fungiert das Öl als Schutzfilm und soll die Haare nicht strähnig machen. Deswegen nur wenige Tropfen in Spitzen und Längen geben und später noch mal nachölen. Zu viel Öl macht die Haare strähnig. Das Öl wird nicht ausgewaschen, sondern bleibt bis zur nächsten Haarwäsche drin.

„Kann man Öle miteinander mischen? Wenn ja, welche?“

Das ist individuell nach eigenem Geschmack machbar. Sie sollten lediglich keine ätherischen Öle in großen Mengen verwenden, denn die trocknen schlichtweg aus. Höchstens ein, zwei Tropfen zum Beduften eines Leave-In-Öls. Ansonsten können Sie alles miteinander mischen, was Ihnen gefällt. Was die eigenen Haaren am liebsten mögen, können Sie einfach ausprobieren. Olivenöl wird sehr gerne zum Kuren verwendet, sowohl pur, als auch in der Condi-Öl-Kur. Als Leave-In bieten sich Kokosöl, dem man nachsagt, dass es von den Haaren aufgesaugt werden kann, oder Jojobaöl an.

Eine wirkungsvolle Öltherapie:

Öl am besten mit zusätzlicher Flüssigkeit benutzen, da es allein das Haar austrocknet. Zuerst das Haar etwas anfeuchten, so kann das Öl die Feuchtigkeit in das Haar mit einschließen. So wie nicht jedes Haar gleich in seiner Struktur ist, so kommen auch verschiedene Öle am besten zur Geltung. Am besten Olivenöl in die angefeuchteten Spitzen massieren und einwirken lassen. Die Haare waschen und danach ausspülen.

Ein weiterer Tipp: Zitrone, das Allroundtalent

Um Ihre Haarkur zu intensivieren und in kurzer Zeit umzusetzen, hilft zusätzlich Zitrone.

Haare bis Kinnlänge:

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Esslöffel Wasser

Haare bis Schulterlänge:

  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 4 Esslöffel Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Wasser

Längere Haare:

  • 6 bis 10 Esslöffel Olivenöl
  • 6 bis 10 Esslöffel Zitronensaft
  • 3 bis 5 Esslöffel Wasser

So wird es gemacht:

  1. Zitronensaft mit Wasser verdünnen und beiseite stellen.
  2. Etwas Olivenöl nehmen und fünf Minuten lang in die Kopfhaut einmassieren.
  3. Das ganze nochmals mit verdünntem Zitronensaft wiederholen.
  4. Danach die Haare hochlegen und Frischhaltefolie drumherum wickeln.
  5. Am besten noch ein warmes Handtuch darauf legen.
  6. Für leicht trockenes Haar reichen 10 Minuten Einwirkzeit.
  7. Bei trockenem Haar sollten es 20 Minuten sein und hat Ihr Haar noch zusätzlich Spliss, so liegt die Einwirkzeit bei etwa 30 bis 40 Minuten.
  8. Anschließend mit lauwarmen Wasser ausspülen, shampoonieren und an der Luft trocknen lassen.

In diesem Sinne, lassen Sie Ihr Haar ganz einfach glänzen – mit Olivenöl oder ähnlichen Hausmitteln!

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Kategorien Kopf- und Mundpflege

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